Presse-Information

 LEO Pharma: Neuartiger Sprühschaum Enstilar® zur Behandlung der Psoriasis in Deutschland zugelassen

 

Neu-Isenburg, 1. Juli 2016 – Das Unternehmen LEO Pharma hat die nationale Zulassung für Enstilar® (Calcipotriol 50 μg/g und Betamethason Dipropionat 0,5 mg/g) zur topischen Psoriasis-Behandlung von Patienten ab 18 Jahren in Deutschland erhalten.1 Es handelt sich dabei um den ersten Sprühschaum in der Fixkombination der beiden Wirkstoffe, der auch für die Therapie der Psoriasis vulgaris am Körper zugelassen ist. So können Patienten mit Plaques am Körper besonders von dieser schnell und stark wirksamen Therapieoption profitieren.

Die Psoriasis ist eine häufig auftretende dermatologische Erkrankung, die zu einer deutlichen Beeinträchtigung der Lebensqualität führen kann. Als häufigste klinische Form gilt die Psoriasis vulgaris, von der allein in Deutschland etwa 1,6 Millionen Menschen betroffen sind.2 Zur First-Line-Therapie kommen bei vielen Patienten topische Behandlungsformen zur Anwendung. Allerdings empfinden viele Betroffene diese bislang als zu klebrig, zu wenig wirksam und in der Applikation als zu zeitaufwendig.3 Mit dem neuartigen Sprühschaum Enstilar® steht nun eine effektive und patientenfreundliche Medikation für die topische Behandlung der Psoriasis vulgaris zur Verfügung. Durch die optimierte Formulierung können die Wirkstoffe schneller und besser in die Haut einziehen und eine stärkere antipsoriatische Wirkung entfalten. Auch die Anwendung auf größeren Hautarealen wird durch Enstilar® Sprühschaum vereinfacht.4

„Wir sind sehr stolz darauf, dass Enstilar® nun in Deutschland zugelassen wurde“, so Dr. Franz Peter Kesseler, Geschäftsführer der LEO Pharma. „Für viele Patienten wird dank dieser neuen Therapieoption die topische Behandlung vereinfacht und kann zu einer Verbesserung ihrer Lebensqualität beitragen.“ In klinischen Studien wurde eine bessere und schnellere Wirksamkeit von Enstilar® Sprühschaum im Vergleich zu anderen topischen Therapien nachgewiesen. Nach zwei Wochen hatten 26% der Patienten eine vollständige oder fast vollständige Abheilung derLäsionen,4 nach vier Wochen betrug dieser Anteil bereits 55%.5 Darüber hinaus verringerte Enstilar® Sprühschaum den Juckreiz um etwa 80%, so dass auch der dadurch ausgelöste Schlafmangel reduziert werden konnte.4

Die europäische Zulassung von Enstilar® im März 2016 war die Voraussetzung für die Marktzulassung durch die deutsche Zulassungsbehörde am 9. Mai 2016. Die Zulassung basiert auf der Phase-3a-Studie PSO-FAST, in der das Wirksamkeits- und Sicherheitsprofil über einen Zeitraum von vier Wochen untersucht wurde,4 sowie auf der Phase-2-Studie MUSE zum Sicherheitsprofil.6

„Dank der Zulassung von Enstilar® steht den Betroffenen nun eine hervorragende topische Therapiemöglichkeit zur Verfügung, die sich durch ihre innovative Formulierung auszeichnet“, verdeutlichte Dr. Hans Joachim Hutt, Unternehmenssprecher der LEO Pharma in Neu-Isenburg. Die Formulierung enthält keinen Alkohol. Enstilar® wird einmal täglich auf die betroffenen Hautpartien aufgetragen, die empfohlene Anwendungsdauer beträgt vier Wochen.1

Mehr Informationen zu Enstilar® finden Sie unter www.enstilar.de

Über LEO Pharma
LEO Pharma wurde 1908 gegründet und ist ein unabhängiges, forschungsbasiertes pharmazeutisches Unternehmen. LEO Pharma entwickelt, produziert und vertreibt Arzneimittel für Patienten mit dermatologischen und thrombotischen Erkrankungen in mehr als 100 Ländern auf der ganzen Welt. Das Unternehmen verfügt in 61 Ländern über einen eigenen Vertrieb und beschäftigt weltweit rund 4.800 Mitarbeiter. LEO Pharma A/S hat seinen Hauptsitz in Dänemark und gehört vollständig zum Besitz der LEO Foundation. Im Jahr 2017 feiert die deutsche LEO Pharma GmbH mit Sitz in Neu-Isenburg bei Frankfurt ihr 25-jähriges Bestehen.


Kontakt LEO Pharma GmbH:
Thomas Schick
Leiter Presse- und Öffentlichkeitsarbeit
Frankfurter Strasse 233, A3
D-63263 Neu-Isenburg, Germany
Phone: +49 (0)6102 201 261
E-mail: thomas.schick@leo-pharma.com

Quellen:
1. Enstilar® Fachinformation, Mai 2016.
2. http://www.awmf.org/uploads/tx_szleitlinien/013-001l_S3_Psoriasis_vulgaris_Therapie_01_abgelaufen.pdf
3. Dubertret L et al. Br J Dermatol 2006; 155: 729-736.
4. Leonardi C et al. J Drugs Dermatol 2015; 14: 1468-1477.
5. Koo J et al. J Dermatolog Treat. 2016; 27(2): 120-127.

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